Kinder aus Irak nach Bielefeld geschleust
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In eine ungewisse Zukunft in Deutschland haben Eltern aus dem Irak ihre vier Kinder geschickt. 
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Dieser ungewöhnlicher Fall, der einen Verstoß gegen das Ausländerrecht darstellt, wurde am Donnerstag der Bundespolizei gemeldet. Diese informierte Jugendamt und das KK 22 der Polizei Bielefeld. Den Angaben zufolge hatte sich ein irakischer Staatsangehöriger aus Bielefeld sich gegen 21.15 Uhr in Begleitung von vier Kindern bei der Bundespolizei am Bahnhof gemeldet.

Wie die Polizei mitteilte waren die vier Geschwister, drei Jungen im Alter von sieben, acht und elf Jahren und ein 12-jähriges Mädchen,  in einem Lastwagen aus dem Irak nach Deutschland geschickt worden. Die Kinder waren dem hier lebenden Iraker von den Eltern der Kinder angekündigt worden. Die Kinder wurden durch das Jugendamt in Obhut genommen.

Das KK 22 hat die Ermittlungen aufgenommen, da sich die Kinder unerlaubt in Deutschland aufhalten und der Verdacht des Einschleusens von Ausländern besteht. Mit wem und auf welchem Weg die Kinder nach Deutschland gekommen sind, ist bislang unklar. Auch die Eltern sind derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

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