„Kinder sollten im Dreck spielen dürfen“
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Kinder, die nicht in so sterilen Verhältnissen aufwachsen,  entwickeln ein ganz anderes Immunsystem. Sie sind weniger anfällig für Allergien, Asthma und Neurodermitis.
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„Da geht es Schmuddelkindern eindeutig besser“, sagt der Sozialmediziner Prof. Ulrich Keil von der Universität Münster. 20 Jahre lang hat er Daten von zwei Millionen jungen Allergikern in 106 Ländern gesammelt und besonders auf deren Lebensumstände geachtet. Jetzt hat er die Ergebnisse veröffentlicht.

„Wir haben im Rahmen unserer weltweiten Studie beobachtet, dass in den Entwicklungsländern die Asthma- und Allergieraten viel niedriger sind“, erklärt Keil. Sein Fazit: Kinder, die nicht in so sterilen Verhältnissen aufwachsen, entwicklen ein anderes Immunsystem. „Kinder sollten auch mal im Dreck spielen dürfen“, fordert der Mediziner. 

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