Klägerin für Sturz selbst verantwortlich
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Beim Oktoberfest in Münster stürzte die Klägerin und verletzte sich an der Schulter.
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Diese hatte sich beim Sturz von einer Bank eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Für ihr Verhalten und die Selbstgefährdung sei die Frau selbst verantwortlich, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Entscheidung (Beschlüsse vom 20. Oktober und 25. November 2015, Az: 9 U 142/14).

Die damals 51-Jährige hatte sich bei einem Oktoberfest in Münster von einem Bekannten zum Tanzen auf der Bank animieren lassen. Kurz darauf wackelte die Bank und beide stürzten auf den Boden. Die Frau zog sich dabei einen Sehnenriss in der Schulter zu, der nicht mehr komplett verheilt ist.

Daraufhin verklagte sie ihren Begleiter auf ein Schmerzensgeld von 7500 Euro. Das Gericht wies die Klage ab und bestätigte damit eine Entscheidung des Landgerichts Münster.

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