„Klänge der Arbeit“ archivieren
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Das Hämmern von Schmieden ist nur eines von vielen Klangbeispielen, die der Landschaftsverband gemeinsam mit fünf anderen Museen gesammelt und archiviert hat.
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Im Rahmen des EU-Projektes „Work with Sounds“ sammelt das Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) seit zwei Jahren gemeinsam mit fünf weiteren europäischen Museen Klänge der Arbeit. Aktuell zählt die für jedermann zugängliche Datenbank unter http://www.workwithsounds.eu mehr als  600 Aufnahmen  von der Kaffeemaschine bis zum Kran im Containerhafen, vom Schmiedehammer bis zur Straßenbahn.

„Genauso wie Gebäude oder Maschinen gehören Klänge zum kulturellen Erbe des Industriezeitalters. Als Landschaftsverband stellen wir uns seit vielen Jahren der Aufgabe, dieses Erbe zu bewahren, zugänglich zu machen und mit Leben zu füllen. Mit dem EU-Projekt können wir unsere Sammlung um eine neue Dimension erweitern. Gleichzeitig macht es uns stolz, auf diese Weise einen Beitrag zum Aufbau einer akustischen Industriegeschichte Europas zu leisten“, erklärte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale am Donnerstag bei der Abschlusstagung „Work with Sounds“ im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. 75 Teilnehmer aus ganz Europa - von Paris bis Petersburg, von Tampere bis Lubljana - diskutieren in Dortmund zwei Tage lang über Erfahrungen und Perspektiven der Erhaltung, Erforschung und Nutzung von Klängen.

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