Klassenfahrt-Kosten: Lehrer bekommen Recht
Ein Lehrer aus dem Sauerland erhielt am Mittwoch Recht vom Oberverwaltungsgericht in Münster. Er hatte auf Erststattung seiner Reisekosten für eine Klassenfahrt geklagt.

Das entschied am Mittwoch das Oberverwaltungsgericht in Münster (Az.: 1 A 1579/10). Das Schulministerium kündigte umgehend eine Neuregelung der Reisekostenerstattung an.

Geklagt hatte ein Oberstudienrat aus dem Sauerland. Er wollte für eine Studienfahrt mit einer 12. Klasse nach Italien 334 Euro erstattet bekommen. Dies lehnte die Bezirksregierung ab, weil der Pädagoge durch Ankreuzen auf seinem Dienstreiseantrag auf eine Kostenerstattung verzichtet hatte. Diese Verzichtserklärung sei unwirksam, entschieden die Richter in zweiter Instanz.

Das Bundesarbeitsgericht hatte kürzlich für angestellte Lehrer eine ähnliche Entscheidung getroffen. Beide Urteile sollen bei der Neuregelung berücksichtigt werden.

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