Kommissar unter Salafismus-Verdacht
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Unter den eigenen Reihen hat die Polizei einen Salafisten ausfindig gemacht. Ein Kommissar aus dem Ruhrgebiet ist jetzt von seinem Dienst suspendiert worden.
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Der Kommissar mit Migrationshintergrund, der sich bei den Spezialeinheiten der nordrhein-westfälischen Polizei beworben hatte, sei in seiner Freizeit durch Aktivitäten für die radikalen Islamisten aufgefallen. So habe er Info-Stände für salafistische Vereine angemeldet und sich an deren Koran-Verteilaktion beteiligt. Dadurch sei der Beamte ins Visier des Staatsschutzes geraten.

Auf Befragen habe er seine Aktivitäten als Privatsache deklariert. Er habe aber auch Kontakte zu den islamistischen Predigern Ibrahim Abu-Nagie und Pierre Vogel eingeräumt. Die Essener Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr sieht nun die Verfassungstreue des Beamten als nicht gegeben. Der Salafismus will Demokratien durch islamistische Gottesstaaten und die islamische Rechtsordnung Scharia ersetzen. Dem mutmaßlichen Salafisten droht damit ein Berufsverbot.

An der Strategie, mehr Zuwanderer als Polizisten anzuwerben, werde der Fall nichts ändern, betonte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums. Die Polizei rekrutiert gezielt Nachwuchs etwa in Moscheezentren.

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