Krämer: „Alm muss zu einer Festung werden“
Bild: Dünhölter
Der 12. Mann: Die Arminen-Fans könnten Freitagabend beim schweren Heimspiel gegen Union Berlin zum Zünglein an der Waage werden.
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DSC-Trainer Stefan Krämer will die Fans für ihr Kommen belohnen: „Wir müssen für eine Atmosphäre sorgen, dass es im Stadion knistert und die Zuschauer mit Begeisterung hinter uns stehen. Die Schüco Arena muss eine Festung werden.“

Die 0:2-Pleite beim Saisonauftakt in Fürth ist längst aufgearbeitet. Krämer hat seinen Spielern in Einzelgesprächen und per Videoanalyse die Fehler vor Augen geführt: „Von der ersten bis zur 30. Minute hat das Team geschlafen. Wir hatten keinen Zugriff und kein Selbstvertrauen, um gegen den Erstliga-Absteiger zu bestehen“, bemängelte der 46-Jährige. Doch es war nicht alles schlecht. „Danach haben wir uns gefangen und höchstes Niveau im Umschaltverhalten gezeigt. Es fehlte nur die Effektivität in der Chancenausnutzung.“ Krämers Fazit: „Dieses Spiel hat gezeigt, dass Fehler in der zweiten Liga schneller bestraft werden als in der dritten.“

Müller und Fießer fallen aus

Da Mittelfeldspieler Christian Müller wegen einer Oberschenkelverletzung ausfällt, winkt dem aus Braunschweig gekommenen Oliver Petersch Freitagabend auf der linken Außenbahn ein Platz in der Startelf. Jan Fießer fehlt wie schon in Fürth (Innenbanddehnung im Knie).

Wie Bielefeld startete auch Union Berlin mit einer Niederlage in die Saison. Die „Eisernen“, deren Saison-Etat mit 20 Millionen Euro fast dreimal so hoch ist wie der Bielefelder, verloren zu Hause gegen den VfL Bochum mit 1:2. „Sie werden mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch antreten“, prophezeit Krämer.

Aufgrund des florierenden Kartenvorverkaufs rechnet die Arminia für das DFB-Pokalspiel gegen Braunschweig (4. August/14.30 Uhr) und das Meisterschaftsspiel gegen Paderborn (16. August/18.30 Uhr) mit jeweils mehr als 20.000 Zuschauern.

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