Krämer jetzt Arminias Cheftrainer
Vom Dauer-Interimstrainer zum Chefcoach: Stefan Krämer genießt das Vertrauen der Verantwortlichen von Arminia Bielefeld.

„Die Trainersuche ist beendet, Krämer ist unser Mann, wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden. In der Winterpause werden wir uns zusammensetzen und über eine eventuelle Ergänzung des Trainerstabs sprechen“, sagte Pressesprecher und Interims-Geschäftsführer Marcus Uhlig. Krämer reagierte unaufgeregt auf die gute Nachricht („Das fühlt sich jetzt nicht anders an als vorher“) und bereitet seine Mannschaft auf das wichtige Kellerduell am Samstag gegen den punktgleichen Tabellennachbarn Rot-Weiß Oberhausen mit Neu-Trainer Mario Basler vor (14 Uhr, Schüco-Arena). Die Lage ist weiterhin prekär.

Samstag Kellerduell gegen Oberhausen

„Natürlich wollen wir gewinnen, es treffen zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander. Ich erwarte ein Spiel auf Biegen und Brechen“, sagt Krämer. Personell hat der DSC keine Sorgen, bis auf Sevdail Selmani (Burnout-Syndrom) stehen alle Spieler zur Verfügung. Diego Demme kehrt nach überstandenen Magenprobleme zurück, und auch der zuletzt aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichene Onel Hernandez (Zapfenstreich überschritten) ist rehabilitiert. „Er hat sich einsichtig gezeigt und im Training gut gearbeitet. Damit hat er wieder die gleichen Chancen wie alle anderen Spieler. Aber wir werden auch in Zukunft konsequent durchgreifen“, erklärte Krämer. Im Tor hat der erste 18-jährige Stefan Ortega die bisherige Nummer eins Patrick Platins bis auf weiteres verdrängt. Platins ist nach seiner Schulterverletzung zwar wieder fit, muss aber auf die Bank. Krämer: „Stefan hat derzeit die Nase vorn.“

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