Land investiert Milliarden in Innere Sicherheit
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Die NRW-Regierung will 2018 gut 5,5 Milliarden Euro in die Innere Sicherheit investieren. Unter anderem sollen weitere Bodycams bei der Polizei angeschafft werden.
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„Wir sind angetreten, um die Sicherheit der Menschen zu verbessern. Mit dem Haushaltsgesetzentwurf ist das Fundament dafür gegossen worden“, sagte Innenminister Herbert Reul. Vernünftige und verantwortungsvolle Finanzpolitik sei die Grundlage für mehr Personal bei der NRW-Polizei.

Künftig werden laut Mitteilung des NRW-Innenministeriums 300 Anwärter jedes Jahr in den Polizeidienst eingestellt. Zudem sollen jährlich zusätzlich 500 Tarifbeschäftigte im Polizeidienst Entlastung der Polizei von administrativen Aufgaben schaffen. 

111 zusätzliche Stellen in der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung geplant

Investiert werde bei der Ausbildung nicht nur in Quantität, sondern auch in Qualität: „Mehr Studierende brauchen mehr Lehrende und mehr Verwaltung“, erläuterte Reul. Deshalb bekommt die Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung der Mitteilung zufolge 111 zusätzliche Stellen. Das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW erhält 15 zusätzliche Stellen.

Der Haushaltsentwurf der neuen Landesregierung sieht 19,2 Millionen Euro für neue Fahrzeuge vor. Damit sollen etwa Observationsfahrzeuge und Transporter für die Bereitschaftspolizei, aber auch ein neues Rheinpatrouillenboot für die Wasserschutzpolizei angeschafft werden. 

Auch in Unterziehschutzwesten, die Erprobung von ballistischen Helmen für Streifenteams und die Anschaffung weiterer Bodycams für insgesamt rund 5,3 Millionen Euro werde investiert.

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