Land muss Motorradfahrerin entschädigen
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Weil das Land NRW weder eine Straße sanieren ließ noch ein Warnschild aufstellte, um die Geschwindigkeit bei Nässe zu begrenzen, muss es einer Motorradfahrerin Schadenersatz zahlen.
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Bereits vier Jahre vor dem Unfall sei bei einer Straßenüberprüfung aufgefallen, dass die Fahrbahn an der Unfallstelle in Lemgo (Kreis Lippe) nicht mehr griffig genug gewesen sei. Auch ordnungsgemäß fahrende Motorradfahrer seien bei Regen gefährdet gewesen, ins Schleudern zu geraten, befanden die Richter.

Weil das Land weder die Fahrbahn sanieren ließ, noch per Warnschild die Geschwindigkeit bei Nässe begrenzte, habe es seine Verkehrssicherungspflicht verletzt, begründete das Gericht.

Das Land muss nun für drei Viertel des Schadens aufkommen und der Klägerin 1600 Euro Schadenersatz zahlen.

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