Landesgartenschau verknüpft Höxter mit Weser
Bild: Büro Franz Reschke

Idyllisch wirkt der Sieger-Entwurf: Ein Rundweg durch die geplante Landesgartenschau fasst den Weserbogen als „Geschichtspark Corvey“.

Bild: Büro Franz Reschke

 „Die Arbeit unterstreicht den Grundcharakter der Stadt“, erläutert Juryvorsitzender Lohrer das Fazit des Preisgerichts nach intensiver Prüfung und Diskussion aller 18 eingegangenen Entwürfe. Landesgartenschau-Geschäftsführerin Claudia Koch freut sich über das Ergebnis: „Jetzt haben wir erstmals ein konkretes Bild vor Augen, wie das Gelände während der Landesgartenschau und in seiner Dauernutzung aussehen kann.“ Besonders zeichnet sich der Entwurf durch Elemente aus, die die Stadt stärker mit der Weser verknüpfen. „Es sind Kanuanleger vorgesehen, Sitzbänke und Möglichkeiten für Wassersport. Außerdem verknüpft der Entwurf den Wall mit dem Weserufer. Das zeichnet ihn besonders aus“, sagt Koch.

18 Entwürfe eingereicht

Von den 18 Entwürfen kamen 17 aus Deutschland und einer aus Österreich. „Höxter hat Interesse geweckt: Büros von Wien bis Lübeck und von Köln bis Dresden haben uns ihre Entwürfe geschickt“, sagt Koch. „In Anbetracht der aktuellen Marktsituation ist das eine bemerkenswerte Anzahl“, bewertet Landschaftsarchitekt Lohrer die Einsendungen. Als nächstes stehen die Vertragsverhandlungen mit dem Sieger-Büro an, darauf folgt die weitere Planung des Geländes. „In etwa einem Jahr beginnen wir mit der Umsetzung“, sagt Landesgartenschau-Geschäftsführer Heinrich Sperling.

18 Landschaftsarchitekturbüros hatten von September 2019 bis Januar 2020 Entwürfe erar-beitet, über die das Preisgericht nun entschieden hat. Die Jury bestand zum einen aus sieben Landschaftsarchitekten, die als Fachpreisrichter die Entwürfe bewerteten.

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