Landwirtschaftskammer bestätigt Frizen
Bild: Kutzendörfer
Entspannte Atmosphäre bei der Vorstellung des neuen Präsidiums der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Münster: (v. l.) Kammerdirektor Dr. Martin Berges, der für drei Jahre wiedergewählte Präsident Johannes Frizen und seine Stellvertreter Karl Werring aus Sendenhorst und Oliver Beitzel aus Bad Berleburg.
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Karl Werring (54) aus Sendenhorst und Oliver Beitzel (43) aus Bad Berleburg wurden zu Vizepräsidenten gewählt.

Bei ihrer Vorstellung am Mittwoch in Münster mochte erst niemand darüber reden. Dann aber gab Frizen zu, dass es Querelen gegeben hat, dass seine Wiederwahl wegen seines Alters umstritten war. „Die Kammer hat diesbezüglich keine Grenzen“, sagte er. „Aber man muss Betriebsleiter sein.“ Und das ist er. Dass es zudem Drohanrufe beim ehemaligen Vizepräsidenten Anton Holz gegeben haben soll, „kann ich nicht werten“, sagte Frizen.

Der Lüdinghauser Holz war zur Vize-Kandidatur angetreten, hatte diese aber zurückgezogen, nachdem er und Karl Werring im ersten Wahlgang die erforderliche Zweidrittelmehrheit verfehlten. Erst nach dem dritten Anlauf stand Werring fest. Frizen packte das alles unter den Begriff „Werbung“.

Dass manche versuchten, ihren eigenen Mann an die Spitze der Kammer zu bringen, war für ihn nicht neu. „Es ist aber immer oberhalb der Gürtellinie argumentiert worden“, erklärte Frizen. Er lege Wert auf die Unabhängigkeit der Kammer. Die Frage des Landesteils, ob Westfalen oder Rheinland, habe bisher bei keiner einzigen Entscheidung eine Rolle gespielt, bestätigte Kammerdirektor Dr. Martin Berges. „Wir sind aber als Kammer eine Einheit geworden.“

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