Libori - Paderborns fünfte Jahreszeit
Bild: Bitter
Die Libori-Stadt Paderborn hat - ganz neu - ein Maskottchen: den Kuschelpfau. Die Idee stammt von den Marketingexpertinnen Alexandra Siebert-Herzig (links) und Ana Sagel.
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Dann wird Libori mit der Erhebung der Reliquien des Bistums- und Stadtpatrons Liborius eröffnet. Die Gebeine ruhen einem goldenen Schrein, der am Sonntag, 26. Juli, nach dem Pontifikalamt, das um 9 Uhr beginnt, in einer Prozession durch die Innenstadt getragen wird. Erzbischof Hans-Josef Becker, der für das diesjährige Patronatsfest die aktuelle Losung ausgegeben hat „Du bist die Zuflucht der Armen in der Not“, begrüßt dazu 17 Bischöfe aus elf Ländern.

Für Bürgermeister Michael Dreier (CDU) ist es das zweite Liborifest, das er am 25. Juli um 16 Uhr vor dem historischen Rathaus am Bier- und Kulturbrunnen eröffnet, bevor er die Ehrengäste zum Liboriberg begleitet. Die Kirmes, die sich bis ins Jahr 1521 zurückverfolgen lässt, findet dort seit 1857 auf 1,6 Kilometer Länge statt.

Nervenkitzel auf der Kirmes

Für Nervenkitzel sorgt diesmal der „Transformer“, den es nur zweimal in Europa gibt. Mit außergewöhnlicher und rasanter Fahrweise gilt er als „Exot und Suchtfaktor“ unter den Schaustellern. Von ihnen reisen 156 mit ihren Fahrgeschäften an. Hinzu kommen 148 Marktkaufleute. Sie wurden aus 1342 Bewerbern ausgesucht, wie Bürgermeister Dreier vor der Presse anmerkt.

Innenstadt wird zur Bühne

Libori ist nicht nur Liboriberg, sondern auch Krammarkt vor dem und einmaliger Pottmarkt hinter dem Dom. 80 weitere Stände reihen sich in der Fußgängerzone (Marienplatz und Westernstraße). Die gesamte City wird zur Bühne mit mehr als 100 Musik-, Kabarett- und Kleinkunstveranstaltungen bis zum Finale, dem Höhenfeuerwerk der Sparkasse am Sonntag, 2. August, ab 22.30 Uhr.

Pfau als Maskottchen

Paderborn hat ganz neu ein Maskottchen. Es ist der Kuschel-Pfau, eine Idee der Marketing-Expertinnen Ana Sagel und Alexandra Siebert-Herzig. Der Pfau dient als Libori-Symbol, weil ein solcher Vogel 836 den Paderborner Gesandten mit den Reliquien des heiligen Liborius den Weg von Le Mans wies.

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