Luchskater Findus verlässt Gelsenkirchen
Der durch seinen „Ausflug in die Freiheit“ in der ganzen Republik bekannt gewordene Luchskater Findus siedelt am Rosenmontag von Gelsenkirchen nach Hamburg um.

 „Clara und Findus haben nie gut harmonisiert“, sagt Frank Ahrens, zoologischer Leiter der Zoom-Erlebniswelt Gelsenkirchen. Nach seinem „Ausflug in die Freiheit“ und der erzwungenen Rückkehr in den Zoo habe Findus sich noch weniger um seine Luchsdame gekümmert. 

Das sei aber nicht der einzige Grund für die Abgabe des Luchskaters. Findus habe in Gelsenkirchen gelernt, sein Gehege zu verlassen. Zwar seien die Eisflächen mittlerweile Geschichte, über die Findus den Weg in die Freiheit gefunden habe, doch der findige Luchskater sei auf den Geschmack gekommen und werde immer wieder seine Grenzen austesten sagt Ahrens.

Dieses Risiko wollen die Verantwortlichen der Zoom-Erlebniswelt nicht eingehen. Deshalb geben sie Findus an den Wildpark Schwarze Berge ab. Dort erwartet den Luchskater eine naturnah gestaltete Anlage, die mit einem vier Meter hohen Zaun gesichert ist, und bald auch ein neues Weibchen, mit dem es dann hoffentlich besser klappt.

Im Gegenzug erhält der Gelsenkirchener Zoo einen Luchskater aus dem Wildpark in der Nähe von Hamburg. Lenny ist im Mai 2011 geboren und lebte bis jetzt allein. Der Luchskater macht zunächst einige Wochen Quarantäne in Gelsenkirchen und wird dann mit Clara, der Luchskatze, zusammengewöhnt werden.

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