Martin Rütter mit Tränen in den Augen
Bild: Hache
Seinen letzten Auftritt vor der Sommerpause hatte Martin Rütter am Samstag im Gerry-Weber-Stadion.
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Der Hundeprofi ist mit 100 Prozent Herz und Leidenschaft bei der Sache, wenn er Übersetzungsarbeit zwischen Mensch und den heimlichen vierbeinigen Herrschern zuhause leistet. Die Gäste hatten viel zu lachen. Beispielsweise als Rütter mit seiner einzigartigen Gestik und Mimik das hypnoseartige „bleeeeiiib“ nachahmte, mit denen Hundebesitzer ihr geliebtes Tier erziehen wollen. An Stellen wie diesen dürften sich viele Zuschauer ertappt gefühlt haben.

Immer wieder hat Rütter auch sein Publikum durch Fragen („Wer schenkt seinem Hund etwas zu Weihnachten?“) in das zweieinhalbstündige Programm mit einbezogen. Als „Königsdisziplin des Schwachsinns“ beschrieb Rütter die Anschaffung eines höhenverstellbaren Futternapfs. Schließlich lege der Wolf seinen erlegten Hasen zum Fressen auch nicht auf einen Baumstamm. Nach der Pause gab es eine Überraschung.

Für eine viertel Stunde trat Atze Schröder, Freund und Fan des Hundepsychologen, auf die Bühne. Der Comedian mit Pudel-Frisur kam mit seinen Sprüchen gut an („20 Jahre lang dachten wir, der Ouzu beim Griechen wäre umsonst. Jetzt müssen wir ihn bezahlen.“).

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