Messer-Attacke möglicherweise aus Rache 
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Polizisten sichern am Dienstag in Gelsenkirchen an einem Tatort Spuren. Der Messerstecher, der zwei Polizisten in einen Hinterhalt lockte, soll Mitglied der NPD gewesen sein. 
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Die Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe berichteten am Samstag unter Berufung auf ehemalige Mitschüler des Tatverdächtigen, der ehemalige Gymnasiast habe in der Oberstufe Springerstiefel getragen und Kleidung, die in der rechten Szene beliebt sei. 

Polizei und Staatsanwaltschaft wollten den Bericht am Samstag weder bestätigen noch dementieren. "Alles, was wir dazu sagen können, ist, dass wir davon gehört haben", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Essen, Wilhelm Kassenböhmer.

Angriff möglicherweise aus Rache

Auf ein persönliches Rachemotiv deutet der letzte Eintrag auf der Facebook-Seite des Mannes hin. Am 30. Juli schrieb der 21-Jährige auf seiner Pinnwand: "Da hatte ich einen Kloß im Hals … Kollege im Bau. Aaargh, ihr Schweine".

Polizisten und Attentäter außer Lebensgefahr

Die 30 Jahre alte Polizistin und ihr 45-jähriger Kollege, die beim Angriff in Gelsenkirchen-Bulmke verletzt wurden, konnten bislang nur kurz angehört werden. Ihr Zustand sowie der des Angreifers ist jedoch nicht mehr lebensbedrohlich. Der 45-Jährige hatte noch mit seiner Dienstwaffe auf den Täter feuern können, der die Polizei zu einem vermeintlichen Unfall in eine Sackgasse gerufen hatte.

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