Mildes Urteil nach Karfreitags-Unfall
Im Fall eines schweren Verkehrsunfalls mit vier Toten verhängte das Amtsgericht Paderborn am Dienstag Geldstrafen gegen die beiden Angeklagten.

Gegen den 45 Jahre alten Taxifahrer verhängte es eine Geldstrafe auf Bewährung in Höhe von 2000 Euro. Bei seinen Entscheidungen berücksichtigte das Schöffengericht, dass sich die Männer von ihren schweren Verletzungen wohl nicht mehr erholen werden.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihnen fahrlässige Tötung in vier Fällen vorgeworfen.

Bei dem Unfall waren ein Taxi und ein Feuerwehrwagen auf einer Kreuzung zusammengestoßen. Die Aufklärung des Unfalls vor Gericht erwies sich als ausgesprochen schwierig, da die Zeugen sich nicht einig darüber waren, ob nun der Einsatzwagen der Feuerwehr noch Rot oder schon Grün hatte.

Nach Ansicht eines Gutachters trägt der Taxifahrer den Hauptteil der Schuld, da er schneller fuhr als die zugelassenen 50 Stundenkilometer.

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