Mit Mutters Handtasche zum WM-Titel
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Stefan Koopmann vom Team Dänemark bejubelt seinen Wurf bei der fünften Weltmeisterschaft im Handtaschen-Weitwurf in Bottrop.
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Er beförderte die mit Sand gefüllte Handtasche seiner Mutter bei seinem besten Versuch auf 46,20 Meter. „Ich bin überwältigt und kann das Ganze noch gar nicht so richtig beschreiben. Wann passiert so etwas schon einmal?", sagte Koopmann.

Der Schleuderball-Spieler überbot die alte Bestmarke von Pierre Ermini aus dem Jahr 2015 (35,32 Meter) gleich um 10,88 Meter und sicherte sich damit den Titel in der Einzelkonkurrenz. Und auch im Teamwettbewerb durfte Koopmann jubeln. Mit Dänemark entthronte er im Finale den letztjährigen Sieger Österreich mit einer Gesamtweite von 140 Metern.

Mit der Nationalität nehmen es die Teilnehmer dabei nicht so genau. Sie vertreten ihr Heimat- oder Lieblingsland. Insgesamt waren im Bottroper Movie Park 17 Teams in Vierermannschaften an den Start gegangen.

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