Modellprojekte im Kreis Warendorf und Münster 
Foto: dpa
Behutsame Lockerungen sind in einigen Modellregionen des Landes ab dem 19. April möglich. Im Münsterland zählen die Kreise Warendorf und Coesfeld und die Stadt Münster dazu, in Ostwestfalen der Kreis Paderborn.
Foto: dpa

Weitere Modellkommunen und -kreise sollen in einer zweiten Phase ab dem 26. April folgen. Dies hat am Freitag NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) in Düsseldorf mitgeteilt.

Die ersten ausgewählten Kommunen für begrenzte digitale Modellprojekte sollen ab dem 19. April starten können, hieß es am Freitag aus der Landesregierung. Eine zweite Phase mit weiteren Kommunen solle  am 26. April beginnen. Ursprünglich sollten die Projekte nach Ostern starten. Grund für die Verschiebung seien pandemiebedingte Vorsichtsmaßnahmen, hieß es weiter. 

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt auch in NRW wieder an. Um mit den begrenzten Öffnungen beginnen zu können, muss die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in einer Kommune unter 100 pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen liegen. Das sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) vor Journalisten. 

Ausgewählt für den gestaffelten Start wurden rund 14 Kommunen. In der ersten Runde ab 19. April sind Städte und Kreise dabei, deren Wocheninzidenz derzeit teils weit unter 100 liegt. Im Kreis Warendorf steigen die Inzidenzewert zurzeit allerdings wieder an.

In der ersten Gruppe, die ab dem 19. April startet, sind: die Stadt Ahaus, die Kreise Coesfeld und Kreis Warendorf, die Städte Münster und Mönchengladbach, der Kreis und die Stadt Paderborn und der Kreis Soest mit Modellprojekten in Soest und Lippstadt.

In der zweiten Gruppe sind ab dem 26. April dabei: der Kreis Düren, die Städte Essen, Hamm, Köln, Krefeld, Lennestadt und Siegen sowie der Hochsauerlandkreis mit den Städten Schmallenberg und Winterberg

SOCIAL BOOKMARKS