Mordopfer lebte lange in Bielefeld
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Polizisten begutachten am 1. November am Nordufer des Maschsees in Hannover den Inhalt einer Mülltüte, welche zuvor von einem Polizeitaucher geborgen wurde. Am Tag zuvor wurden Teile einer weiblichen Leiche im Maschsee gefunden.
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Eine Obduktion hat ergeben, dass das Opfer erstochen wurde. Danach hat der bisher unbekannte Mörder sie zerlegt und die Leichenteile im Maschsee versenkt. Der Körper hatte nach den Vermutungen der Polizei noch nicht lange im Wasser getrieben. Anhand ihrer Fingerabdrücke konnte die Polizei die Tote identifizieren.

Die Frau lebte seit dem Frühjahr 2012 in Hannover, zuvor war sie in Bielefeld gemeldet. Ein Spaziergänger hatte am Donnerstag den Torso und Leichenteile der Frau entdeckt. Die Leichenteile waren in Müllsäcke verpackt. Von einem Mörder fehlt bislang jede Spur.

Fund ähnelt anderem Fall

Bereits am 4. Januar 2010 war in Hannover die zerstückelte Leiche einer 24-Jährigen am Ufer der Ihme von Spaziergängern entdeckt worden. Die Leichenteile waren ebenfalls in Müllsäcke verpackt. Die beiden Fundorte sind sechs Kilometer voneinander entfernt. Die Polizei sieht derzeit keinen Zusammenhang zwischen den beiden Bluttaten. „Wir ermitteln jedoch in alle Richtungen“, so ein Fahnder.

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Ein Feuerwehrmann und ein Polizeitaucher holen am 1. November am Nordufer des Maschsees in Hannover eine Mülltüte an die Wasseroberfläche. Am Tag zuvor wurden Teile einer weiblichen Leiche im Maschsee gefunden.
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