Münster: Kinderarzt war im Ebola-Einsatz
Kinderarzt Joachim Gardemann aus Münster mit Jeneba Sannah im Behandlungszentrum des Roten Kreuzes gegen Ebola in Kenema (Sierra Leone).

Gardemann war dort seit Ende Oktober einen Monat lang Teamleiter in einem Behandlungszentrum des Roten Kreuzes. Bei Kindern sei Ebola auch deshalb gefährlich, weil sie Körperkontakt suchten. Gardemann sagte, in seinem Behandlungszentrum seien zur Betreuung von Kindern Krankenschwestern eingesetzt worden, die selbst eine Ebola-Erkrankung hinter sich hatten. „Sie sind nicht mehr so empfindlich - die Weltgesundheitsorganisation WHO geht von mindestens zehn Jahren Immunität aus. Die Schwestern mussten keine komplette Schutzausrüstung tragen, was für den Umgang mit Kindern angenehm ist.“

Ein ausführliches Interview über die Erfahrungen des Kinderarztes in Sierra Leone lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der „Glocke“ und des „Ahlener Tageblatts“.

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