„Münster-Mumie“ wird erstmals gezeigt
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Im Archäologischen Museum der Universität Münster in Münster (Nordrhein-Westfalen) wird ab Samstag erstmals die  restaurierte „Münster-Mumie“ gezeigt. Die Mumie stammt aus der Zeit um 950 vor Christus und konnte wegen ihres schlechten Zustands bisher nicht gezeigt werden.
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Der rund 2700 Jahre alte mumifizierte Körper und ein auf das Jahr 950 v. Chr. datierter reich verzierter Sarg stammen als Dauerleihgabe von einem Gymnasium in Mülheim an der Ruhr.

Sie waren bereits 1978 in die Obhut des Museums gegeben worden. Wegen ihres schlechten Zustands sei die "Münster-Mumie" allerdings noch nie gezeigt worden, sagte Ägyptologin Angelika Lohwasser am Donnerstag.

Nach aufwendiger Restauration, bei der unter anderem ein fehlender Kopf modelliert und stark verwitterte Teile wieder zusammengesetzt wurden, ist die Mumie von Samstag an Herzstück der Ausstellung "Tod und Ewigkeit". Bis zum 22. Januar widmet sich darin das kleine Archäologie-Museum dem Umgang mit Verstorbenen in verschiedenen Kulturen sowie der modernen Mumienforschung.

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