Münster will positiven Trend fortsetzen
Bild: Diekmann
Preußen Münsters Trainer Ralf Loose sieht seine Mannschaft vor dem Spiel am Samstag gegen den BVB II auf dem richtigen Weg.
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„Jetzt gilt es, vor eigenem Publikum an diese Leistung anzuknüpfen und den positiven Trend fortzuführen“, sagt der Trainer des Fußball-Drittligisten vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund II (Samstag 14 Uhr).

Es hat sich durchaus einiges getan, seitdem Loose vor knapp fünf Wochen die Regie beim SC Preußen übernahm. In der Offensive zeigt die Formkurve der beiden Ex-Osnabrücker Marcus Piossek und Gaetano Manno deutlich nach oben, und hinten stehen die Preußen kompakter. In den letzten drei Spielen (4:0 in Chemnitz, 1:1 in Osnabrück, 0:0 gegen Regensburg) kassierten sie nur ein Gegentor – 19 Gegentreffer waren es in den neun vorangegangenen Drittligaspielen.

Neue Viererkette gibt der Defensive Halt

Loose reagierte auf die Torflut, beorderte mit Simon Scherder (22), Robin Neupert (20) und Julian Riedel (22) gleich drei neue, junge Akteure neben Routinier Patrick Kirsch in die Abwehrkette und entschärfte damit zugleich die für den SCP längst zum Problem gewordene U-23-Regel (vier deutsche Akteure, die nach dem 1. Juli 1990 geboren sind, müssen pro Spiel im 18er-Aufgebot stehen). Die Neuen machten ihre Sache gut (Riedel und Neupert) bis überragend (Scherder) und gaben der wackligen Defensive Halt. Prominentestes Opfer der Umstellungen: Fabian Hergesell, eineinhalb Jahre lang gesetzt links in der Kette, ist derzeit nur zweite Wahl.

 „Wir haben die Defensivarbeit erheblich verbessert“, registriert Loose und macht auch Fortschritte in Sachen Kondition und Teamgeist aus. Die Basis für den Aufschwung scheint also gelegt. Präsident Marco de Angelis gibt sich aber noch bedeckt: „Wir haben zuletzt gesehen, wozu die Mannschaft in der Lage ist. Aber nur wenn die Einstellung auch weiterhin stimmt, war der Sieg in Chemnitz die Trendwende.“

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