Münsterland-Giro: Strecken stehen fest
Bild: Münsterview
Zielankunft in Münster: Vor dem Schlossplatz (ehemals Hindenburgplatz) endet am 3. Oktober die siebte Auflage des Sparkassen-Münsterland-Giro. Am Montag präsentierten die Veranstalter die Strecken.
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Im Hintergrund ist der Schöppinger Berg zu sehen. Mit seinen 21 Kehren ist der 13 Kilometer lange Anstieg hinauf nach L’Alpe d’Huez eine der härtesten Etappen der Großen Schleife durch Frankreich. Ganz so brutal und kräftezehrend ist die Runde für die Profis beim 7. Münsterland-Giro am 3. Oktober freilich nicht. Aber immerhin werden die Teilnehmer auf den 196 Kilometern vom Start in Stadtlohn durch den Kreis Borken über den Schöppinger Berg bis zum Ziel vor dem Schlossplatz (ehemals Hindenburgplatz) in Münster 808 Höhenmeter absolviert haben.

„Anspruchsvolle Strecke“

Am Montag präsentierten die Veranstalter die Streckenverlauf. Gastgeber ist in diesem Jahr der Kreis Borken. „Auf die Profis wartet eine sehr attraktive und durchaus anspruchsvolle Strecke“, sagte Landrat Dr. Kai Zwicker. Auch die Strecken für die drei Jedermannrennen über 60, 100 und 130 Kilometer stehen mittlerweile fest. Erstmals findet das Finale der Deutschen Meisterschaft der Jedermänner im Münsterland statt.

Starterfelder aus Sicherheitsgründen reduziert

Allerdings haben die Veranstalter dem in den vergangenen Jahren stetig gewachsenen Zuspruch eine Grenze gesetzt. Aus Sicherheitsgründen werden bei den drei Jedermannrennen nicht mehr 2000, sondern jeweils 1750 Hobby-Radsportler an den Start gehen. „Die Strecken waren im vergangenen Jahr sehr voll. Außerdem gab es bei den Rennen viele Aggressionen, die wir nicht gutheißen können. Deshalb haben wir die Starterfelder reduziert und werden verstärkt Kommissäre einsetzen, die manche Fahrer bei Bedarf in die Schranken weisen werden“, sagte Organisationsleiter Rainer Bergmann von der Stadt Münster.

„Von der Breite getragen, von den Profis gezogen“

Seine besondere Zugkraft erfährt der Münsterland-Giro auch in diesem Jahr durch die Kombination aus Profi- und Jedermannrennen. „Die Mischung macht’s. Von der Breite getragen, von den Profis gezogen“, sagte Uwe Koch, Pressesprecher der Sparkasse Münsterland Ost, Hauptsponsor des Giro. „Es ist ein unglaubliches Zusammengehörigkeitsgefühl der Kreise des Münsterlandes mit Münster entstanden“, betonte Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe die besondere Bedeutung des Giro für die Region. 

www.sparkassen-muensterland-giro.de

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