Mutter schweigt zu Prozessauftakt
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Vor dem im Landgericht ansässigen Dortmunder Schwurgericht ist am Donnerstag der Prozess gegen eine Mutter eröffnet worden, die ihre beiden Kinder erstochen haben soll.  
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„Sie wird aber im weiteren Verlauf des Verfahrens Angaben zur Sache machen", kündigte Verteidiger Michael Liedtke an. Laut Staatsanwaltschaft litt die Frau zur Tatzeit an einer paranoiden Schizophrenie mit schweren Wahnvorstellungen.

Ein psychiatrischer Sachverständiger kommt in seinem vorläufigen Gutachten zu dem Schluss, dass die Frau als schuldunfähig eingestuft werden müsse. Das Gericht wird in dem Verfahren deshalb allein die Frage prüfen, ob die Frau als Gefahr für die Allgemeinheit gilt und unbefristet in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik untergebracht werden muss.

Der einjährige Sohn und die vier Jahre alte Tochter schliefen friedlich, als sich die Mutter mit einem Messer in der Hand in das Zimmer geschlichen haben soll. Der Vater hielt sich mit einem dritten Kind in einem Nebenzimmer auf und bekam von dem Drama offenbar nichts mit. "Für den Mann kam der Angriff völlig unerwartet", heißt es in der Antragsschrift der Staatsanwaltschaft.

Die Beschuldigte soll dem Mädchen mit einer Hand den Mund zugehalten haben, während sie mit der anderen zustach. Beide Kinder starben an den Folgen mehrerer Stiche in den Oberkörper. Sie verbluteten in ihren Betten. Nach der Tat soll sich die 28-Jährige selbst mit dem Messer schwer verletzt haben. Nach ihrer Festnahme musste sie sofort in ein Krankenhaus eingeliefert und notoperiert werden.

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