NRW-AfD will drittstärkste Kraft werden
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Frauke Petry, Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD) sitzt auf dem Parteitag in Werl  neben Marcus Pretzell und Martin Renner, den AfD-Landesvorsitzenden NRW.
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Der Landesvorstand der „Alternative für Deutschland“ hatte seinen Schritt, Journalisten auszuschließen, im Vorfeld des Parteitags mit dem Interesse der Delegierten am Schutz der Persönlichkeitsrechte und dem Schutz vor Drohungen begründet.

Die NRW-AfD will bei der Landtagswahl 2017 als drittstärkste Kraft ins Parlament einziehen. Die Landeschefs Martin Renner und Markus Pretzell sowie AfD-Chefin Frauke Petry schworen die 250 Delegierten auf dieses Ziel ein. „Wir wollen den Bürgern beweisen, dass wir in der Lage sind, zukünftig noch mehr Verantwortung für dieses Land zu übernehmen", sagte Petry in ihrem Grußwort am Samstag.

In dem zur Diskussion stehenden Entwurf für ein Wahlprogramm fordert die AfD unter anderem eine Abkehr von rot-grünen Schulreformen wie der Inklusion, eine Reduktion von Zuwanderung, schnellstmögliche Abschiebungen und mehr Polizei auf den Straßen.

Mit einem Transparent mit einem Foto des deutschen Fußball-Nationalspielers Jerome Boateng und dem Schriftzug „Wir wollen sein ein einig Volk von guten Nachbarn" protestieren zeigen Demonstranten gegen die AfD in Werl.

Die AfD will beispielsweise Hartz-IV-Empfänger zu gemeinnütziger Arbeit verpflichten und Eltern bezahlen, die auf ihre Berufsausübung verzichten, um sich um ihre kleinen Kinder zu kümmern. Bislang ist die AfD nicht im Landtag von NRW vertreten, macht sich aber aufgrund zweistelliger Umfragewerte Hoffnung auf einen Wahlerfolg im Land ihres mitgliederstärksten Landesverbandes.

Lautstarke Proteste gab es am Samstag rund um den von der Polizei abgeschirmten Veranstaltungsort in Werl. Mehrere hundert Demonstranten auf verschiedenen Kundgebungen kritisierten die Positionen der AfD als fremdenfeindlich und rückwärtsgewandt.

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