NRW unterbricht Erdgas-Probebohrungen
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Umstritten sind die Erdgas-Probebohrungen in Nordrhein-Westfalen. Das Archivbild zeigt Mathias Elshoff, Vorsitzender einer Bürgerinitative gegen Probebohrungen nach Erdgas in Nordwalde (Kreis Steinfurt), neben der Markierung für eine geplante Bohrung des Energie-Konzerns Exxon-Mobil.
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Laut dem Ministerium sollen die Erkundungsarbeiten erst dann wieder aufgenommen werden, wenn die Ergebnisse eines wasserrechtlichen Gutachtens vorliegen. Exxon wollte in den kommenden Monaten drei Probebohrungen im Münsterland durchführen.

Die Förderung von sogenanntem unkonventionellem Erdgas ist umstritten, weil dabei mit hohem Druck ein Wasser-Sand-Chemikalien-Gemisch in den Boden gepresst wird. Unter den Chemikalien sind auch gefährliche Stoffe, die bei unsachgemäßer Verwendung Mensch und Umwelt gefährden können.

Mit dem vorläufigen Stopp der Probebohrungen reagiert die Landesregierung auf die anhaltenden Proteste der Bevölkerung.

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