NS-Gedenkstätten melden Besucher-Rekord
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Eine Schulklasse schaut sich in Büren-Wewelsburg (Nordrhein-Westfalen) in der Wewelsburg die ehemalige SS Gruft an. Die NS-Gedenkstätten in NRW meldeten für 2018 einen Besucherrekord.
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2017 hatten über 356 000 Menschen die Orte besichtigt, 2016 waren es 330 000.

Fast zwei Drittel der Besucher kamen in Gruppen. Die Gedenkstätten befinden sich an geschichtsträchtigen Orten: In Köln ist es die ehemalige Gestapo-Zentrale, in Lemgo das ehemalige Wohnhaus einer jüdischen Familie. Die Gedenkstätten im Rheinland und in Westfalen boten im vergangenen Jahr mehr als 5600 Führungen sowie 1700 Seminare, an denen viele junge Leute teilnahmen.

Auch Berufsgruppen wie Polizei und Bundeswehr hätten die Orte besucht, erklärte Alfons Kenkmann, der Vorsitzende des Arbeitskreises. Rund 3000 Rechercheanfragen zeigten, dass die NS-Gedenkstätten auch einen wissenschaftlichen Auftrag wahrnähmen.

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