„Nabucco“ im Gerry Weber Stadion Halle
Bild: Photo Ennevi

In der Rolle des Königs der Babylonier wird der italienische Bariton Ambrogio Maestri am 27. August im Gerry Weber Stadion in Halle zu sehen sein.

Bild: Photo Ennevi

Die Oper Nabucco, die 1842 in Mailand uraufgeführt wurde, hat das Streben des jüdischen Volkes aus der babylonischen Gefangenschaft zum Thema. Dazu entwickelt Verdi durch die Titelfigur die Utopie, dass der Mensch belehr- und bekehrbar sei.

„Nabucco steht für leidenschaftliche Musik, und diese präsentieren wir in Halle mit dem Orchester der Staatsoper Prag unter dem Dirigat von Hillary Griffiths und großartigen Solisten“, erklärt Fritsch. Allen voran Bariton Ambrogio Maestri, der mit seiner „ungeheuer schönen, von einer warmen, weichen Klangfarbe geprägten Stimme“ die facettenreiche Figur des Nabucco, des Königs der Babylonier, verkörpert.

Aber nicht nur sein Name steht bei der klassischen Inszenierung für hohe gesangliche Qualität. Für die anspruchsvolle Rolle der Abigaille, der vermeintlich ältesten Tochter Nabuccos, wurde die US-Amerikanerin Caroline Whisnant (Sopran) verpflichtet.

Hochkarätige Sänger, ein imposantes Bühnenbild, tolle Kostüme, dazu die voluminöse Musik aus Verdis Meisterwerk – Produzent Lothar Fritsch ist überzeugt, dass Nabucco die Zuschauer in Halle in seinen Bann ziehen wird – nicht nur das traditionelle Opernpublikum, und nicht nur mit dem berühmten Gefangenenchor „Va pensiero“.

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