Nach Tod auf Klettergerüst: Männer vor Gericht
Nach dem Tod eines Kleinkindes in einem Kindergarten in Gronau stehen vier Männer vor Gericht.

Das Kleinkind war im März 2012 zwischen Decke und Klettergerüst mit dem Kopf steckengeblieben und erstickt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Geschäftsführer des Herstellers, zwei Monteuren und einem Mitarbeiter des TÜV-Nord vor, den vorgeschriebenen Mindestabstand zwischen Gerüst und Decke nicht eingehalten zu haben. Bei Beachtung der Norm, so die Staatsanwaltschaft bei der Anklageerhebung, wäre es „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ nicht zu dem tödlichen Unfall gekommen.

Für ein Fehlverhalten der Leitung oder des Personals der Tagesstätte sahen die Ankläger keine Anhaltspunkte.

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