Nächtliche Schlittenfahrt endet tödlich
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Ein Feuerwehrwagen steht in der Nacht zum Samstag in Winterberg an der Bobbahn. Drei Männer waren  mit einem Kinderschlitten durch den Eiskanal gefahren und auf einen abgestellten Traktor geprallt, wobei ein Mann starb und die beiden anderen schwer verletzt wurden. 
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Im Zieleinlauf prallten sie vor einen dort abgestellten Mini-Traktor, der zum Aufbereiten der Eisflächen genutzt wird. Ein Zeuge hatte gegen 4 Uhr morgens Hilferufe aus der Bahn gehört und die Rettungskräfte verständigt. Für den 25-Jährigen kam aber jede Hilfe zu spät, seine beiden Begleiter wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus und eine Unfallklinik gebracht.

Die Staatsanwaltschaft aus Arnsberg hat nach Auskunft der Polizei in Meschede die Ermittlungen zum Hergang übernommen. Vermutlich waren die aus Hamm angereisten Männer für ihre Tour durch den Eiskanal über den Zaun zum Bobbahn-Gelände geklettert. Nach ersten Informationen waren sie im oberen Bereich in die 1,6 Kilometer lange Eisbahn eingestiegen, nachdem ein vierte Mann, ebenfalls aus Hamm, sie mit dem Auto dort abgesetzt hatte.

Profi-Fahrer erreichen auf der Bahn Geschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern. Wie schnell die Unfallfahrer unterwegs waren, muss noch ermittelt werden. Die Bahn sollte noch am Samstag von der Staatsanwaltschaft wieder freigegeben werden. Bereits am Nachmittag will die Skeleton-Elite beim Training für die am Sonntag stattfindende Deutsche Meisterschaft wieder durch den Eiskanal fahren.

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