Neubaupläne für Hauptbahnhof Münster
Grafik: Deutsche Bahn AG
In ein dreigeschossiges Glasgebäude soll sich der Münsteraner Hauptbahnhof ab 2013 verwandeln.
Grafik: Deutsche Bahn AG

Die Deutsche Bahn AG und die Stadt Münster haben das Vorhaben am Mittwoch vorgestellt. Demnach werden bis Ende 2013 zunächst die Bahnsteige erneuert und deren Dächer renoviert. Zusätzlich zu neuen Zugängen zu den Gleisen werden acht Rolltreppen und vier Aufzüge installiert. 37 Millionen Euro kostet das Projekt. Nahtlos anschießen soll sich ebenfalls noch 2013 der Baustart für das 32 Millionen Euro teure Empfangsgebäude, an dessen Finanzierung sich die Stadt Münster mit fünf Millionen beteiligen soll. Die alten Eingangshallen aus den 50er-Jahren werden bereits im Vorfeld abgerissen.

Einen „gläsernen Vorhang“ nennt Bahnarchitekt Marc Ulrich die 143 Meter lange und 15 Meter hohe transparente Fassade, die auf der zur Innenstadt gelegenen Westseite des Hauptbahnhofs entstehen soll. Der Haupteingang wird wie bisher auf der Sichtachse gegenüber der Windthorststraße liegen. Dahinter öffnet sich ein 33 Meter tiefes Empfangsgebäude in Stahlskelettbauweise. Mit 8000 Quadratmetern Fläche für Einzelhandel, Gastronomie, Praxen und Büros wird der neue Hauptbahnhof unter der von der Stadt Münster vorgegebenen Maximalgrenze von 10.000 Quadratmetern liegen. 

Auch die Ostseite des Hauptbahnhofs soll ein komplett neues Gesicht bekommen. Geplant sind Empfangsgebäude in Höhe des Bahndamms, ein Fahrradparkhaus mit direktem Anschluss zu den Gleisen, Büroflächen und ein Hotel. Dazu wird die Expressguthalle abgerissen. Finanzierung und Zeitplan für diesen Teil des Projekts stehen noch nicht fest.

Den kompletten Artikel zu diesem Thema lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe der „Glocke“.

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