Neubeginn in Bochum wird "schmerzhafter Prozess"
Abschiedsstimmung in Bochum: Am Montagmorgen haben sich die Beschäftigten des Opelwerks zu ihrer letzten Belegschaftsversammlung getroffen.

In der Region werde überall mehr ab- als aufgebaut. „Wenn's keine Arbeit gibt, kann die Transfergesellschaft auch nicht vermitteln.“ Einenkel nannte den Beschluss zur Werksschließung eine „brutale, heftige, primitive, bösartige Scheidung“.  Opel schließt das Werk aus Kapazitätsgründen zum Jahresende. Am vergangenen Freitag war der letzte Bochumer Opel vom Band gelaufen.

Der zehn Jahre lange Kampf um das Werk habe sich trotz allem gelohnt, sagte Einenkel. Ohne Widerstand wäre das Werk wahrscheinlich deutlich eher geschlossen worden. Die Bochumer Opelaner geben in dieser Woche ihre Werksausweise ab. Anfang Januar starten sie dann in der Transfergesellschaft für im Regelfall maximal zwei Jahre.

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