Neues Orkantief: „Victoria“ stürmt heran
Archivbild: Daniel Grotjans/dpa
Das Sturmtief „Sabine“ hat in Nordrhein-Westfalen nach Schätzungen des Landesbetriebs Wald und Holz um die 180.000 Bäume entwurzelt. 
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Indes wurde bekannt gegeben, wie viele Bäume in NRW während des Sturmtiefs „Sabine“, das vergangene Woche gewütet hat, entwurzelt wurden.

Der DWD rechnet am Sonntag mit Windstärken der Stufen acht bis neun - mit einer Geschwindigkeit von 62 bis 88 Kilometern pro Stunde. In herausgehobenen Lagen, zum Beispiel am Kahlen Asten, könne es sogar zu Windstärke zehn kommen.

Dennoch sei der Sturm, den „Victoria“ bringe, in Ausmaß und Stärke nicht mit dem Orkan „Sabine“ vergleichbar, sagte ein Sprecher des DWD. Die Temperaturen sind dabei mild - mit bis zu 18 Grad tagsüber. Die Sturmböen werden laut DWD von Schauern und örtlichen Gewittern begleitet. Auch am Montag bleibt es stürmisch und unbeständig bei maximal 13 Grad, bevor es in der Nacht zu Dienstag wieder etwas ruhiger wird.

Das Sturmtief „Sabine“ hat in Nordrhein-Westfalen nach Schätzungen um die 180 000 Bäume entwurzelt. Der Orkan habe rund 200 000 Festmeter Holz in Nordrhein Westfalen zerstört, erklärte Michael Blaschke vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW auf dpa-Anfrage.

Dies entspreche rund 180 000 Bäumen. Der Sturm hatte vor allem in der Nacht von Sonntag auf Montag, 10. Februar, getobt. Mehr als 7100 Einsätze und 13 Verletzte bilanzierte das NRW-Innenministerium nach dem Sturm. Fast 22 000 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen seien auf den Beinen gewesen.

„Sabine“ habe die Wälder in einem „denkbar schlechten Zustand“ getroffen, hatte der Landesbetrieb schon kurz nach dem Sturm betont. Die Regenfälle der vergangenen Wochen hätten den Boden aufgeweicht und so den Wurzeln wenig Halt geboten. Zusätzlich seien die Bäume durch die Dürre der vergangener Jahre und den Befall durch Borkenkäfer bereits geschwächt gewesen.

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