OWL-Grüne: „Diese Wahl ist nicht egal“
Die OWL-Spitzenkandidaten der Grünen und ihr Chef: (v.l.) Matthi Bolte, Jürgen Trittin, Sigrid Beer und Wibke Brems.

„Diese Wahl ist nicht egal. Es geht darum, ob diejenigen ans Ruder gelassen werden, die mit Steuersenkungen die Besserverdiener entlasten und Klientel-Geschenke verteilen. Diese Steuergeschenke kosten das Land schon jetzt 800 Millionen Euro pro Jahr“, sagte Trittin. „Es geht darum ob diejenigen ihre Arbeit fortsetzen können, denen es gelungen ist, die geplante Neuverschuldung der schwarz-gelben Landesregierung von mehr als 6 Milliarden Euro um die Hälfte abzusenken.“

Beer: Nationalpark bietet Chancen

Die Grünen in Ostwestfalen-Lippe setzen ganz klar auf die Chancen, die die Einrichtung eines Nationalparks bieten. „Nationalparke sind Wildnisgebiete, die unser Naturerbe sichern und den Menschen die Möglichkeit geben, unverfälschte Natur ganz nah zu erleben“, stellte OWL-Spitzenkandidatin Sigrid Beer fest. „Es ist schon peinlich, wenn der Umweltminister Röttgen auf internationalem Parkett seine Pläne zu Wildnisgebieten vorstellt und derselbe Umweltminister dann vor Ort nicht das Rückgrat hat, zu seinen Vorstellungen zu stehen.“

Absage an Bohrungen mit giftigen Chemikalien

Eine glasklare Absage an das Erdgasbohren mit giftigen Chemikalien formulierte Wibke Brems „Die Claims in OWL sind schon abgesteckt. In NRW gibt sich die CDU kritisch, in Niedersachsen fördert sie diese Hochrisikotechnologie und in Berlin macht Röttgen seine Hausaufgaben nicht. Wir brauchen endlich die Umweltverträglichkeitsprüfung im Bergrecht. Wir stehen dafür, dass giftige Chemikalien in unserem Boden nichts zu suchen haben, auch nicht für Erdgas“ Matthi Bolte stelle die Grünen in der Netzpolitik vor, ein Thema, das er von Anfang an für die Landtagsfraktion bearbeitet. „Wir wollen die Demokratie digitalisieren. Dazu brauchen wir ein Internet, dass frei von staatlichen Eingriffen ist.“

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