Oetker mit Pizzen auf Wachstumskurs
Dr. Oetker produziert in seinen beiden deutschen Pizza-Werken täglich 1,75 Millionen Pizzen.

Bereits im Dezember soll ein Hochregallager fertig sein. Jeden Tag laufen in Wittenburg 750 000 Pizzen vom Band, jährlich sind es 156 Millionen Stück.

„Wir haben das Werk 2010 um eine Produktionslinie aufgestockt“, erklärte eine Oetker-Sprecherin gestern auf Anfrage. Seitdem laufen in Mecklenburg Steinofen-Pizzen unter der Marke „Tradizionale“ vom Band, die „vom Kunden sehr gut angenommen werden“, wie die Sprecherin mitteilte. Verkauft werden die Wittenburger Pizzen nicht nur in Deutschland und Europa, sondern unter anderem auch in die USA, Kanada und Russland. Der Exportanteil liegt nach Angaben des Wittenberger Werksleiters Dr. Wolfgang Teege bei mehr als 50 Prozent.

Der Hunger der Welt auf die Tiefkühlkost wird immer größer, doch die Konkurrenz schläft nicht: Anfang der Woche hatte der Oetker-Konkurrent Nestlé mitgeteilt, dass die Produktion der Tiefkühlpizzen-Tochter Wagner deutlich ausgeweitet wird. In das Werk im saarländischen Otzenhausen investiert der Schweizer Lebensmittelriese 45 Millionen Euro. Die Pizzaproduktion soll um ein Viertel gesteigert werden – von 280 Millionen Pizzen auf dann 350 Millionen Stück im Jahr. Keinen Kommentar gab es gestern bei Oetker zu den Aktivitäten des Schweizer Mitbewerbers.

Lesen Sie mehr zu Dr. Oetkers Wachstumsstrategie in der Donnerstagsausgabe der „Glocke“.

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