Operation Archimedes in Region ein Erfolg
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Großeinsatz gegen Einbruchskriminalität: In NRW waren mehr als 3000 Beamte im Einsatz.
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Mehr als 12 000 Menschen, 7500 Autos, 100 Busse und 800 Lastwagen seien kontrolliert worden. Dabei seien 141 Straftaten festgestellt worden, darunter 13 Einbrüche. 43 Menschen seien festgenommen worden. Das teilte das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt mit.

Hunderte Kontrollen in OWL

Unter Federführung des Polizeipräsidiums Bielefeld wurden in ganz Ostwestfalen Kontrollen durchgeführt. 281 Beamte waren in der Region eingesetzt. An mehr als 20 verschiedenen Kontrollstellen wurden 753 Personen und 672 Fahrzeuge kontrolliert. Weiterhin wurden zahlreiche An- und Verkaufsgeschäfte überprüft, sowie im Rahmen von Präventionsstreifen eine Vielzahl von Beratungsgesprächen geführt. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen. An einer Kontrollstelle in Gütersloh wurde ein Mann überprüft und festgenommen, da gegen ihn ein Haftbefehl wegen Wohnungseinbruchsdiebstahl vorlag. In Herford wurde ein Mann nach einem Einbruchsdiebstahl in eine Schule vorläufig festgenommen.  Die Autobahnpolizei meldete eine Festnahme wegen Verstoßes gegen das Ausländergesetz. Im Zuge der Kontrollen wurden weiterhin unter anderem Straftaten wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis (3), Urkundenfälschung (3), Verstoß gegen das Waffengesetz (1), Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz (5), Diebstahl aus Pkw (4), sowie weitere Delikte im Ordnungswidrigkeitenbereich festgestellt.

Elf Festnahmen im Regierungsbezirk Arnsberg

Insgesamt kontrollierten die Kreispolizeibehörden im Regierungsbezirk Arnsberg  3187 Personen. Hierbei wurden 1780 Pkw, 24 Busse und 184 LKW näher unter die Lupe genommen. Insgesamt 86 Ladenlokale wurden durch die Einsatzkräfte kontrolliert. In elf Fällen wurden Personen vorläufig festgenommen. Insgesamt ergaben sich in 32 Fällen Strafanzeigen. Darunter in zwei Fällen der Verdacht auf Diebstahl bzw. Hehlerei, zwei weitere Anzeigen wegen Hehlerei und zwei Betrugsanzeigen wegen mutmaßlich manipulierten Geldspielautomaten und Spendenbetrugs. In neun Fällen ergab sich der Verdacht des illegalen Aufenthalts. In einem Fall der Verdacht der Schleusertätigkeit. Zudem noch 3 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und in sechs Fällen mussten die Einsatzkräfte Verkehrsvergehensanzeigen erstatten.

Vom Polizeipräsidium Münster lagen keine Angaben zur Operation Archimedes vor.

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