Ostwestalen-Lippe setzt auf Windkraft
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Mehr als ein Viertel der Windenergieanlagen von Nordrhein-Westfalen stehen in OWL.
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Das erklärte Alexander Sewohl, Sprecher des Bundesverbandes Windenergie. Im Bundesvergleich liegt die Region Ostwestfalen-Lippe laut Bezirksregierung mit der Anzahl der Windenergieanlagen noch deutlich vor den Bundesländern Thüringen, Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Saarland, Hamburg und Berlin.

Innerhalb des Regierungsbezirkes Detmold hat der Kreis Paderborn mit 327 Windenergieanlagen seinen Spitzenplatz weiter ausgebaut. Es folgen die Kreise Höxter mit 179, Lippe mit 116 und Minden-Lübbecke mit 90 Windenergieanlagen. Die Stadt Lichtenau (96 Anlagen), die Gemeinde Altenbeken (49) und die Stadt Paderborn (47), alle im Kreis Paderborn gelegen, führen die Tabelle bei den Städten und Gemeinden an. Das größte Plus bei der Gesamtanzahl der Anlagen war in 2011 im Kreis Paderborn (18 Anlagen) zu verzeichnen.

In 2011 konnte OWL im zweiten Jahr in Folge wieder eine erkennbare Steigerungsrate (drei Prozent) im Zubau von Windenergieanlagen (22) vorweisen. Der Regierungsbezirk lag dabei exakt im Bundesdurchschnitt und erkennbar über dem Landesdurchschnitt in Nordrhein-Westfalen.

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