Ostwestfalen profitiert von Nationalpark
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Die Externsteine bei Horn-Bad Meinberg gehören zu den Touristenattraktionen der Region. Sie liegen am Rand des geplanten Nationalparks.

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Arbeitsplätze, die durch die Schaffung des Nationalparks vor allem im Bereich der Holzindustrie wegfallen, werden demnach durch neue Stellen aufgefangen. Roland Berger erwartet in seinem Gutachten einen positiven Effekt für die Region von 5,9 Millionen Euro pro Jahr in einem Zeitraum von 30 Jahren. So sollen laut Gutachten unter anderem die Einnahmen in der Tourismusbranche um zwei Prozent steigen.

Der geplante Nationalpark umfasst Teile des Eggegebirges und des Teutoburger Walds in den Kreisen Lippe, Paderborn und Höxter. Die Flächengröße beträgt etwa 8650 Hektar.

Bereits vor drei Jahren hatte ein Gutachten des Landes ergeben, dass der Teutoburger Wald im Kreis Lippe sich als Nationalpark eignet. Roland Berger kommt nun zu dem Ergebnis, dass die Ausweisung eines Nationalparks die Identität und die Profilbildung des Kreises Lippe unterstützen könne.

Lesen Sie mehr Hintergründe zu diesem Thema in der Dienstags-Ausgabe der „Glocke„.

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