Plagiat: Uni Münster wirft Studentin raus
Eine Masterstudentin ist von der Universität Münster zwangsexmatrikuliert worden.

Die Verantwortlichen werten „die eingereichte Arbeit als schwerwiegenden Täuschungsversuch“.

Mit der öffentlichen Darstellung der Zwangs-Exmatrikulation will die Universität wohl potentielle Nachahmer abschrecken:

„Der Fachbereich macht hiermit unmissverständlich klar, dass zur Wahrung der hohen Qualitätsmaßstäbe, die für wissenschaftliche Lehre, wissenschaftliche Forschung und Abschlussarbeiten im Fachbereich gelten, keinerlei Verstöße geduldet und unter Umständen mit Ausschluss vom Studium geahndet werden“, heißt es im Text zum Rauswurf.

Fall bislang einzigartig

Der Fall ist bislang einzigartig und besonders gravierend, heißt es an der Uni, die Studentin habe beim Abschreiben teilweise nur einzelne Wörter aus dem Ursprungstext ersetzt und dabei auch noch Fehler gemacht, wodurch ihr Professor den Schwindel entdeckt habe.

Die betroffene Studentin kann ihre Masterarbeit an der Universität nun auch nicht mehr wiederholen.

Gemeldet hatte der Fachbereich den Ausschluss bereits im Dezember.

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