Polizei Dortmund sucht vermisstes Baby
Mit Hochdruck sucht die Polizei in Dortmund nach Hinweisen auf ein seit mehr als vier Wochen vermisstes Baby.

Die Kenianerin wandte sich in der vergangenen Woche an die Kriminalpolizei in Dortmund und gab an, zusammen mit ihrer sechs Monate alten Tochter und einem Mann vor drei Wochen, vermutlich am 18. April, aus Kenia nach Deutschland eingeschleust worden zu sein. Nach ihrer Ankunft in Deutschland sei sie in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, vermutlich in Dortmund, gebracht und dort von mehreren Männern sexuell genötigt worden. Am 20. April gelang ihr nach Angaben der Polizei die Flucht aus der Wohnung - allerdings ohne ihre Tochter.

Sie sei in Begleitung eines Mannes mit Vornamen „Dirk“ mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof Dortmund gefahren. Dort habe sie der Mann stehen lassen. Die junge Frau wurde dann am Bahnhof von der Polizei überprüft und an die zuständige Behörde überstellt.

Sprachschwierigkeiten - Verschwinden des Babys erst spät erkannt

Aufgrund von Sprachschwierigkeiten war zu diesem Zeitpunkt nicht erkannt worden, dass sich die Tochter der jungen Frau auch in Deutschland aufhält. Seit diesem Geschehen hat sie ihre Tochter nicht mehr gesehen. Erst in der vergangenen Woche offenbarte sich die junge Mutter gegenüber ihrer Betreuerin, die sich dann an die Kriminalpolizei wandte.

Bislang konnten weder die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus noch der Begleiter der jungen Frau ermittelt werden.

Die Polizei sucht nun dringend nach Hinweisen aus der Bevölkerung, Telefonnummer (0231) 132-7491.

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