Polizei sucht drei Männer nach Großbrand
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Am Montagabend war in einer Recycling-Firma in Bielefeld ein Brand ausgebrochen, bei dem nach Schätzungen der Feuerwehr ein Schaden in Millionenhöhe entstanden ist. Jetzt sucht die Polizei nach drei Männern.

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Die drei gesuchten Männer, die etwa 20 Jahre alt sind, sollen sich kurz vor dem Brandausbruch (circa 22.15 Uhr) oder zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Nähe der Lagerhalle aufgehalten haben. Die jungen Männer seien laut Polizei im Bereich Stieghorst bereits häufiger gesehen worden sein. Am Montagabend sollen sie Fahrräder bei sich gehabt haben. Eines kennzeichne ein so genannter „Chopper"-Lenker, das vermutlich einem der Männer, der kurze blonde Haare hat, gehört.

Hinweise an die Polizei

Wer Hinweise zur Identität der Zeugen geben kann oder weitere verdächtige Beobachtungen zum Brand gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei (KK 11) zu melden:  0521/5450. Derzeit können noch keine Aussagen zu der Brandursache getroffen werden. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Brand im linken hinteren Bereich des Hofes entstanden ist.

Brand hält Feuerwehr in Atem

Ein Inferno aus Hunderten Tonnen brennendem Kunststoffmüll hatte eine Hundertschaft von Feuerwehrleute in Atem gehalten. Bei dem Einsatz wurden zwei Feuerwehrmänner leicht verletzt. Das Feuer war am späten Montagabend bei einer Entsorgungsfirma inmitten von Wohngebieten ausgebrochen. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. 

Abtransport glimmender Kunststoffballen

Ein Großteil der vor einer Lagerhalle gestapelten 600 Tonnen Kunststoffballen war ebenso wie die rund 2600 Quadratmeter große Halle in Flammen aufgegangen. „Um sie gezielt ablöschen zu können, müssen die Ballen auseinandergezogen werden", sagte ein Feuerwehrsrecher. Viele glimmende Kunststoffballen wurden mit Muldenlastern zu einer Müllverbrennungsanlage abtransportiert und dort gelöscht.

Rauchentwicklung wirkt sich auf Anwohner aus

Der Brandort im Bielefelder Osten ist umgeben von Wohngebieten. Anwohner wurden wegen der starken Rauchentwicklung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. „Messungen haben keine gefährlichen Stoffe in der Luft gefunden" sagte der Sprecher. „Aber natürlich ist das nicht gesund." Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr war das Feuer im Lagerbereich vor der Halle ausgebrochen und hatte dann auf das Gebäude übergegriffen.

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