Polizeiwache in Meschede schadstofffrei
Bild: Webseite Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Nicht mit Schadstoffe belastet: Der Neubauteil der Polizeiwache in Meschede im Hochsauerlandkreis. Auch der Altbauteil ist nicht Ursache für die signifikant hohe Zahl am schweren Erkrankungen von Mitarbeitern in den vergangenen Jahren.
Bild: Webseite Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis

Die Gutachten für die Gebäude - einen Alt- und einen Neubau - haben ergeben, dass keine signifikanten Schadstoffbelastungen vorhanden sind. Von einer akuten Gesundheitsgefährdung ist nicht auszugehen.

Kein Elektrosmog aber Schimmelsporen

In einigen Räumen des Neubaus sind Nachmessungen erforderlich, die ab Mittwoch vorgenommen werden. Aber auch hier besteht keine Gesundheitsgefahr.
Auch die Belastung durch Elektrosmog in Zusammenhang mit der Funktechnik wird in dem Gutachten thematisiert. Diesbezüglich seien bereits Messungen an zwei Transformatoren erfolgt. Selbst unmittelbar an den Transformatoren sei die Belastung aber äußerst gering und weit entfernt vom zulässigen Grenzwert. Von den eingesetzten Antennen für den Funk gehe ebenfalls keine Gefahr aus, welches durch andere Gutachten aus Düsseldorf und Köln bereits geklärt worden sei. Für Meschede wird aber nun noch in einem weiteren Gutachten geklärt, ob durch die Funktechnik eine Gefahr für die Mitarbeiter des Dienstgebäudes ausgeht.

Im Altbau wurden Schimmelpilzsporen in einigen Kellerräumen nachgewiesen. Entsprechende Maßnahmen zur Beseitigung wurden bereits in die Wege geleitet und mit den Arbeiten wurde begonnen.

Gebäude ist Eigentum des Landes

Das Dienstgebäude in Meschede steht im Eigentum des Landes Nordrhein Westfalen und wird vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) verwaltet. Die BLB-Niederlassung in Soest ist zuständig für das hiesige Gebäude und gab das Gutachten bei einem Sachverständigenbüro in Auftrag.

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