Präsident Wulff beim Wandertag in Melle
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Der strömende Regen konnte Bundespräsident Christian Wulff am Sonntag nicht davon abhalten, zum deutschen Wandertag nach Melle zu kommen.
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Ihnen tue Wandern gut, erklärte Wulff. Er spielte damit auf ein Projekt des Deutschen Wanderverbands an, das das Wandern in der Schule fördern will. „Als Familienvater weiß ich: Es ist nicht immer leicht, Kinder zum Wandern zu bewegen“, sagte der Bundespräsident.

„Wanderer treffen sich von gleich zu gleich“

Die Stadt Melle ist bis einschließlich Montag Gastgeberin des Wandertags, der mit einigen tausend Besuchern aus dem In- und Ausland als eines der größten Wanderertreffen gilt. Wandern fördere die Begegnung untereinander, sagte Wulff: „Als Wanderer treffen wir andere erst einmal von gleich zu gleich, unabhängig von Herkunft, Lebensalter oder sozialer Stellung.“

Erholung vom stressigen Alltag

Beim Wandern könnten schnell Kontakte geknüpft werden, betonte Wulff. Das sei wertvoll in einer Gesellschaft, die vielfältig sei, in der aber auch die Unterschiede wüchsen. Wandern bedeute, sich von einem stressigen Alltag erholen zu können und die Natur zu erleben. Erst im direkten Kontakt mit der Natur gebe es die Chance zu spüren, wie eng die Menschen mit ihr verbunden seien.

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