Preis nach Fotografin Anja Niedringhaus benannt
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Die in Afghanistan erschossene Fotografin Anja Niedringhaus wird mit einem nach ihr benannten Preis gewürdigt - „Anja Niedringhaus Preis für Mut im Foto-Journalismus“. Der Preis wird künftig jährlich an eine Foto-Journaluistin vergeben, die mit ähnlicher HIngabe ihrer Arbeit nachgeht, wie Niedringhaus.

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Die preisgekrönte Reporterin der US-Nachrichtenagentur AP Niedringhaus war am 4. April in Afghanistan durch die Schüsse eines Polizeioffiziers getötet und am Samstag in ihrer Heimatstadt Höxter beigesetzt worden.

Niedringhaus, die 2005 mit dem IWMF (International Women's Media Foundation) Preis für Mut im Journalismus ausgezeichnet wurde, hatte es zu ihrem Lebenswerk gemacht, Krieg und seine Auswirkungen auf Menschen in Konflikt-betroffenen Regionen zu dokumentieren. „Ich hätte mich die meiste Zeit meines Lebens von Gefahren fernhalten können, aber ich habe mich immer zu Menschen in schwierigen Situationen hingezogen gefühlt“, erklärte Niedringhaus in ihrer Dankesrede bei der Preisverleihung 2005.

Die Internationale Stiftung für Frauen in den Medien (IWMF) gab die Einführung des Preises am Dienstag bekannt. Ermöglicht wurde er durch eine Zuwendung der Stiftung von Howard Buffett, Sohn von Starinvestor Waren Buffett, in Höhe von einer Million US-Dollar.

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