Prostituierte klagt wegen Sperrbezirks
dpa
Im Streit um die Abschaffung des Dortmunder Straßenstrichs hat eine Prostituierte nun Klage eingereicht. Der Dortmunder Rat hatte trotz großer Bedenken der Umlandkommunen das Aus beschlossen.
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Die Bezirksregierung Arnsberg hatte am vergangenen Donnerstag die Pläne der Stadt Dortmund genehmigt, den Sperrbezirk auf das gesamt Stadtgebiet auszuweiten. Der Sperrbezirk tritt vom kommenden Montag an in Kraft tritt. Mit ihrer Klage will die Frau außerdem verhindern, dass die sogenannten „Verrichtungsboxen“ abgebaut werden. Darin können Prostituierte vor Übergriffen von Freiern geschützt arbeiten. Die Stadt will die Boxen demontieren.

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