Prozess: Syrer planten Blutbad in Düsseldorf
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Drei Syrer müssen sich vor Gericht verantworten, weil sie nach Ansicht der Staatsanwaltschaft im Auftrag des Islamischen Staats (IS) einen Terroranschlag in der Düsseldorfer Altstadt begehen sollten.
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Den Ermittlungen zufolge sollten sich zwei Selbstmordattentäter in die Luft sprengen und weitere Terroristen dann möglichst viele flüchtende Menschen erschießen. Doch der mutmaßliche Kopf der Terrorzelle, der Syrer Saleh A., soll sich in Paris gestellt und die Pläne den Behörden verraten haben.

Daraufhin waren seine mutmaßlichen Komplizen in Asylunterkünften in Deutschland festgenommen worden. Der Auftrag für den Anschlag soll ihm bereits 2014 von der Führungsebene der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) erteilt worden sein.

36 Verhandlungstage sollen Aufschluss geben

Allen drei Angeklagten wird die IS-Mitgliedschaft und die Verabredung zu einem Verbrechen vorgeworfen. Der Prozess im Hochsicherheitstrakt wird von der Vorsitzenden Richterin Barbara Havliza geleitet.

Bislang sind bis Dezember 36 Verhandlungstage vorgesehen. Ein vierter Verdächtiger wird gesondert verfolgt.

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