Radschnellweg: Modellstrecke eröffnet 
Bild: RVR

Zwischen Duisburg und Hamm soll der Radschnellweg verlaufen. Ein Teilstück zwischen Essen und Mühlheim ist nun fertiggestellt.

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Am Freitag eröffneten Vertreter des RVR, des Landes und der beteiligten Kommunen die rund fünf Kilometer lange und sechs Meter breite Modellstrecke. Der neue Rad- und Fußweg auf der ehemaligen Gütertrasse der Rheinischen Bahn verläuft von Essen nach Mülheim an der Ruhr. Der vier Meter breite, asphaltierte Radweg wird von einem zwei Meter breiten Fußweg flankiert.

Die vollständig ausgebaute Bahntrasse vom Essener Universitätsgelände bis Duisburg soll das Herzstück der „A 40 für Radfahrer“ sein. Die beiden Innenstädte sind jetzt kreuzungsfrei und steigungsarm zu erreichen.

In Kürze wird der Radweg bis zur Hochschule Ruhr-West weitergeführt. Die Gesamtausbaukosten für den neuen Wegeabschnitt belaufen sich auf 5,7 Millionen Euro. Das Projekt wurde durch die EU zu 50 Prozent und durch das Land NRW zu 30 Prozent gefördert. Die verbleibenden 20 Prozent sind Eigenmittel des RVR.

Zentrale West-Ost-Achse

„Der heute eröffnete Radweg ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Kurs zum Radschnellweg Ruhr von Duisburg bis Hamm“, bekräftigt RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel. „Das einstimmige Votum der Stadträte und des Kreistags Unna sowie die große Begeisterung der Menschen für eine zentrale Ost-West-Achse in der Metropole Ruhr bestärken uns in unserer Absicht, den Radschnellweg Ruhr konsequent auszubauen.“

NRW-Verkehrsminister Michael Minister Groschek zeigt sich zuversichtlich: „Der Radschnellweg Ruhr ist ein Projekt mit bundesweiter Strahlkraft. Mit dem RS1 wird das Ruhrgebiet zum Wegbereiter für eine moderne, umweltschonende, gesunde und nachhaltige Mobilität. Mehr als 60 Prozent der befragten Bürger haben sich im vergangenen Jahr für den RS1 ausgesprochen, 21 Prozent würden darauf in Zukunft zusätzlich mit dem Rad zur Arbeit fahren.“

Finanzierung und Trägerschaft werden beraten

In allen Kommunen liegt jetzt ein Grundsatzbeschluss vor, die Planung des Radschnellwegs Ruhr (RS1) zwischen Hamm und Duisburg weiterzuverfolgen. Bund, Land und Kommunen arbeiten gemeinsam an Finanzierung und Trägerschaft. Der Radschnellweg Ruhr soll von Duisburg über Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna, Kamen, Bergkamen bis nach Hamm verlaufen.

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