Rätselraten über Attacke auf Polizisten
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Drei Menschen sind bei einer blutigen Auseinandersetzung in Gelsenkirchen schwer verletzt worden - unter ihnen zwei Polizisten. Der Fall gibt Rätsel auf.
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Das sagte der Essener Staatsanwalt Marcus Schütz. Auch für den Donnerstag sei die Hoffnung, dass einer der drei Beteiligten über die nächtliche Attacke sprechen könne, nicht groß, erklärte ein Polizeisprecher. Der 21-Jährige hatte die beiden Beamten in der Nacht zum Dienstag in einer Wohnsiedlung mit zwei Messern angegriffen. Zuvor waren der 45-jährige Kommissar und seine 30 Jahre alte Kollegin zu einem vermeintlichen Verkehrsunfall gerufen worden. Der Polizist zog seine Waffe und schoss auf den Angreifer. Alle drei wurden schwer verletzt.

Der mutmaßliche Messerstecher wohnt nur rund 500 Meter vom Tatort entfernt. „Er kommt aus demselben Stadtteil und kennt sich entsprechend gut aus“, sagte Schütz. Derzeit wertet die Polizei Spuren in dem Umfeld des Gelsenkirchener Auszubildenden aus. Noch ist Schütz zufolge nicht klar, ob der Mann der einzige Tatbeteiligte war. Der Anruf bei der Polizei erfolgte nicht über die SIM-Karten in seinen zwei Handys. Auch die Untersuchung der zwei Messer, die die Polizei bei dem Angreifer fand, steht noch aus.

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