Rauchwolke in Soest „nicht gesund“
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In Schutzanzügen untersuchen zwei Männer am Sonntag auf dem Gelände einer stillgelegten Fabrik des Coca-Cola-Konzerns in Soest einen Kanister. 
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Ein Gemisch aus Salpeter und Phosphor sei offenbar mit einem unbekannten dritten Stoff in Kontakt gekommen, der eine heftige chemische Reaktion ausgelöst habe, berichtete die Feuerwehr. Dadurch sei bei einem 1000-Liter-Kanister der Deckel geborsten und die Rauchwolke aufgestiegen.

Die Feuerwehr war mit 220 Leuten vor Ort. Rettungskräfte in ABC-Schutzanzügen pumpten das Gemisch um. 700 Liter seien in der Halle gelagert gewesen. Die Wolke sei „nicht gesund", sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Wind stehe aber günstig und die gemessenen Konzentrationen seien nicht hoch. Deswegen gebe es bislang keine Verletzten. Das Chemikaliengemisch sei bei der Produktion als Reinigungs- und Desinfektionsmittel eingesetzt worden.

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